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Spielgruppe Tusigfüessler Maienfeld
Herzlich Willkommen

Spielgruppe Tusigfüessler Maienfeld
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Waldspielgruppe Holzwurm Maienfeld
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Waldspielgruppe Holzwurm Maienfeld
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ÜBER MICH

Random Name

Marianne Dietsch-Berger

Auch nach vielen Jahren als Spielgruppen- und Waldspielgruppen-Leiterin bereitet es mir noch immer sehr viel Freude die Kinder auf einem kleinen Stück ihres Weges begleiten zu dürfen. Die vielfältigen Charaktere kennenzulernen, die riesigen Fortschritte der Kinder während der Spielgruppenzeit zu sehen und ihre Fähigkeiten Konflikte meist selbstständig zu lösen, beeindrucken mich.

  • Zertifizierte Spielgruppen-Leiterin seit 2002
  • Zertifizierte Waldspielgruppen-Leiterin seit 2003

Privat bin ich verheiratet und Mutter von drei erwachsenen Söhnen. Meine Freizeit verbringe ich gerne mit meiner Familie und unserer Hündin Aria, Handarbeiten oder bei verschiedenen Freizeitaktivitäten in der Natur. Zudem spiele ich seit einigen Jahren Panflöte, seit neuem auch beim Liechtensteiner Panflötenchor.

INFORMATIONEN

In der Spielgruppe treffen sich Kinder im Alter von mindestens 2.5 Jahren bis zum Kindergarteneintritt.

Ein Kind braucht zum Spielen:
- Freiraum zur kreativen Entfaltung
- Zeit für eigene Erfahrungen
- Ruhe um seinen eigenne Weg zu finden
- Verwandelbares Material zur Entwicklung von Neuem
- Regelmässiges Zusammensein mit anderen Kindern

In einer Spielgruppe soll kein Leistungsdruck entstehen. Sich von den Eltern zu lösen, sich in eine Gruppe Gleichaltriger einzugliedern, seinen Platz in einer Gruppe zu finden – all dies ist für das Kind eine unglaublich grosse Leistung. Ich will nicht der Motor sein für ihre Aktivitäten. Dies würde die Eigeninitiative der Kinder verhindern. Ich sehe es als meine Aufgabe dem Kind die Möglichkeit zu geben, selbst an seiner Entwicklung zu arbeiten. Das erfolgt dadurch, dass es sich ungezwungen und auf möglichst vielfältige Weise mit verschiedenen Eindrücken (bspw. Lärm, Wasser, „Schmutz“ usw.) auseinandersetzen kann. Wichtig ist, dass die Kinder Spielkameraden haben und ihnen Freiraum zur Verfügung steht, in dem sie ihre Spiele auf ihre Art spielen dürfen.
Ich möchte den Kindern Zeit lassen mit ihrem eigenen Rhythmus zu gehen und sie nicht mit einem Programm vorantreiben oder ihre Bedürfnisse überdecken.
Sich anpassen und trotzdem eigenständig zu bleiben – das bereits in diesem jungen Alter zu üben, dafür ist die Gruppe mit Gleichaltrigen eine gute Möglichkeit. Wir Erwachsenen sollten dabei bedenken, dass dies für das Kind Unsicherheiten mit sich bringt und Kraft kostet. Vergessen wir nicht, dass das Kind nach dem Spielen mit Anderen müde oder überdreht sein kann oder dass es ein grosses Bedürfnis nach Zuwendung und Zärtlichkeit haben kann.

Das Freispiel

Spielen ist für das Kind ein Grundbedürfnis, das nicht ohne bleibende Schäden unterdrückt werden kann. Um sich zu entwickeln, braucht es spielerisches Bewegen, Suchen und Entdecken.
Freies Spielen ermöglicht dem Kind, die Schwierigkeit der Spielhandlung seinen Fähigkeiten anzupassen. Dadurch werden Unter- bzw. Überforderung vermieden.
Spielgruppenkinder haben noch ein sehr grosses Bewegungsbedürfnis. Bewegung ist bei Kindern absolut notwendig für die physische und motorische Entwicklung einerseits, andererseits aber genauso auch für die geistige Entwicklung - die Intelligenz.
Der Bewegungsimpuls ist bei Kindern genauso ausgeprägt wie der Hungerreiz.
Im „Gumpi-Ecke“ kann dieser Bewegungsdrang ausgelebt werden.

Freies Werken

- Kinder wollen selber aktiv sein, nicht beschäftigt werden
- Selber schaffen schafft Selbstvertrauen

Freies Werken heisst: die Kinder können ohne Erwartungsdruck mit dem vorhandenen Material experimentieren. Auf diese Weise erfahren die Kinder, dass sie ohne Hilfe von uns Erwachsenen etwas meistern können. In der Spielgruppe stelle ich in einem geeigneten Rahmen verschiedenes Material zur Verfügung. Das sind zum Beispiel: Knete, Kleister, Leim und verschiedenes Bastelmaterial, Farben. Ob das Kind das freie Werken wählt oder lieber das Freispiel, entscheidet es selbst.
Hat sich das Kind für den Werktisch entschieden, stelle ich ihnen keine Aufgaben und keine Fragen. Ich wirke im Hintergrund, z.B. indem ich den Nachschub von Material sicherstelle. Auf diese Weise merken die Kinder:
Ich kann es, ich kann es alleine und es ist richtig so, wie ich es kann.

Knete oder Salzteig

- Wer greift – Begreift
Ich lege die Knete bereit, gebe keine Vorlage und keine Themenvorgabe. Knete gibt den Kindern die Möglichkeit all ihre Gefühle, Wünsche und Gedanken durch ihre Hände auszudrücken.
Dazu braucht es keine Worte. Die Kinder bearbeiten die Knete nach Lust und Laune. Das Kind, das hingebungsvoll an einem Klumpen Knete herumknetet, hat im Endeffekt mehr geleistet, als ein Kind, das mit der Mithilfe eines Erwachsenen etwas „Richtiges“ geformt hat. Das was nachher auf dem Tisch liegt ist eigentlich Nebensache.

Leim, Kleister und Schere

Beim Leim- und Kleistertisch haben die Kinder die Gelegenheit zu fühlen wie diese klebrige Substanz an den Händen trocknet und was man sonst damit machen kann. In einer leistungsfreien Atmosphäre lernen sie unterschiedliche Materialien kennen. Nebenbei üben sie den Umgang mit Schere und Klebeband. Beim „ziellosen“ Schneiden und Schnipseln entwickeln die Kinder zeitweise sehr viel Geduld.
Selbstverständlich helfe ich bei sehr schwierigen Experimenten, aber nur bis die kritische Phase überwunden ist. Nur so machen die Kinder die Erfahrung: Ich kann es, ich kann es selbst und es ist richtig so, wie ich es kann.

Malen

- Bilder werden gemalt, weil sie nicht in Worte gefasst werden können
Oft reicht ein Blatt nicht aus um Farbe richtig zu erfahren, Hände, Kleider und Böden bekommen ihren Teil ab. All das sind wichtige sinnliche Erfahrungen die notwendig sind für die Entwicklung der Kinder. In diesem Alter wollen und müssen sie mit den Händen sehen und fühlen.
Auch beim Malen gilt wieder: der Prozess ist wichtig, nicht ein „schönes“ Bild. Die Bilder bleiben oft in der Spielgruppe zurück, für die Kinder sind sie ein Nebenprodukt – nicht mehr wichtig.

Konfliktfähigkeit

Konfliktfähig sein heisst streiten können – streiten, dem Frieden zuliebe. Echte Harmonie entsteht nur, wenn Konflikte nicht verdrängt, sondern ausgetragen werden.
Bei vielen Menschen löst das Wort „Streiten“ unangenehme Gefühle aus. Konflikte sind nichts Negatives, sondern ein wichtiger Lernprozess. Wenn wir uns voreilig in einen Streit unter Kindern einmischen, erweisen wir ihnen damit nur scheinbar einen Bärendienst. Das Kind gewöhnt sich daran, dass seine Probleme von Anderen gelöst werden. Es lernt nicht, Konflikte auszuhalten und auszutragen.
Das Zusammensein in der Gruppe verläuft nicht immer friedlich, denn die Persönlichkeiten und Interessen die aufeinanderprallen sind sehr verschieden. Auch wenn es uns Erwachsenen manchmal schwer fällt zuzuschauen - Streiten ist wichtig. Im Streit lernt das Kind die Anderen und sich selbst kennen. Es lernt Konflikte auszutragen und zu bewältigen. Doch wenn es gefährlich wird ist Eingreifen unumgänglich.
Wie sieht es aus, wenn wir uns nicht einmischen? Jedes Kind ist für sich verantwortlich und muss sich mit den Anderen arrangieren. Das ist für alle keine leichte Aufgabe. Es braucht oft viel Zeit, bis sich die Kinder selbstständig miteinander geeinigt haben.
Gewiss, Zurückhaltung kostet uns wohl oft mehr Energie als Einmischung. Doch wer es schafft in der Beobachterrolle zu bleiben wird durch die Kinder belohnt. Dies auch wenn die Art und Weise, wie sie ihre Konflikte weiterentwickeln und lösen, nicht in jedem Fall unseren Vorstellungen entspricht.

Was für Erfahrungen macht das Kind in der Spielgruppe?

  • Was beherrsche ich schon und was noch nicht?
  • Wie gehe ich mit Enttäuschungen und Misserfolgen um?
  • Welche Stärken und Schwächen habe ich und die Anderen?
  • Ich muss meine eigenen Wünsche manchmal zurückstellen und Streitigkeiten lösen
  • Ich muss meine Bedürfnisse anderen gegenüber äussern
  • Man kann sich gegenseitig helfen, zusammen manchmal mehr erreichen und damit auch Anderen eine Freude machen

Grosser Freiraum - klare Grenzen

Die Spielgruppe wird gerne als „Freiraum“ bezeichnet, in dem vieles möglich ist, was auf Spielplätzen und in engen Wohnungen keinen Platz mehr hat. Grosser Freiraum ist wichtig, aber bedingt auch ganz klare Grenzen.
Ohne klare Grenzen gibt es auch keinen echten Freiraum.

GRUPPEN & ZEITEN SPIELGRUPPE

Gruppe Pandabär
Montag: 9.00 – 11.00 Uhr

Gruppe Koala
Freitag: 9.00 – 11.00 Uhr

Ich bin jeweils ab 8.40 Uhr in der Spielgruppe, ab dieser Zeit dürfen die Kinder gebracht werden.

Gruppengrösse: Maximal 12 Kinder.

Alter: Kinder ab 2.5 Jahren bis zum Kindergarteneintritt

Ferien: Richten sich nach dem Ferienplan der Schule Maienfeld

WALDSPIELGRUPPE HOLZWURM

Bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit dürfen die Kinder, begleitet von zwei Waldspielgruppenleiterinnen, einmal pro Woche den Wald und die Natur erleben. Die Kinder beschäftigen sich selbst im Wald: entdecken, beobachten, erfinden, spielen, reden, experimentieren, zuschauen, bauen, suchen - unzählige Spielmöglichkeiten.
Wir Leiterinnen sind geduldete Beobachterinnen, jedoch zur Stelle, wenn es gefährlich wird oder die Kinder unsere Hilfe brauchen.
Ein Informationsblatt zur Waldspielgruppe wird vor dem Start an alle Eltern abgegeben.

Gruppengrösse: Maximal 12 Kinder

Alter: Kinder ab 3 Jahren bis zum Kindergarteneintritt

Zeit: Dienstag: 13.40 – 15.45 Uhr (über die Wintermonate)
13.40 – 16.00 Uhr (restliche Zeit)

Ferien: Richten sich nach dem Ferienplan der Schule Maienfeld

Schlechtwetterprogramm: Wenn es wegen starkem Wind, Sturm oder Schneelast im Wald zu gefährlich ist, organisieren wir ein Alternativprogramm.

Versicherung: Für eine Haftpflicht- und Unfallversicherung sind die Eltern verantwortlich.

KOSTEN

Spielgruppe

Ein Vormittag pro Woche

Zwei Vormittage pro Woche

500 CHF pro Jahr (inkl. Material)

900 CHF pro Jahr (10% Reduktion)

Waldspielgruppe

Ein Nachmittag pro Woche

Ein Nachmittag Wald + ein Vormittag Spielgruppe

500 CHF pro Jahr

1000 CHF pro Jahr

Bezahlt wird der Spielgruppenplatz unabhängig von der Anwesenheit Ihres Kindes.

Die Zahlung erfolgt bei einer jährlichen Zahlung im Herbst. Alternativ ist eine Teilzahlung im Herbst und Frühling möglich.

Sie erhalten 10% Rabatt für jedes Geschwisterchen, das gleichzeitig die Spielgruppe besucht.

Besucht ihr Kind 2x pro Woche die Spielgruppe erhalten Sie ebenfalls 10% Reduktion.

KONTAKT UND ANMELDUNG

Marianne Dietsch-Berger
Bahnhofstrasse 14
7304 Maienfeld
079 583 91 89
m.dietsch@spielgruppemaienfeld.ch

Standort
Spielgruppe Tusigfüessler
Stutz 2
7304 Maienfeld




Die Anmeldung erfolgt in der Regel für ein Jahr.

Bei freien Plätzen ist ein Eintritt während des Jahres möglich.